Die letzten Tage
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Die letzten Tage
In „Die letzten Tage“ erzählt Prinz die Geschichte eines Tals am östlichen Rand der Alpen im April 1945: zwei Kurorte, und ein Aquädukt, unter dem die Rote Armee in diesen Tagen haltmacht – und bis auf Weiteres nicht weitermarschiert. Während der Krieg längst verloren ist, der Feind in unmittelbarer Nähe wartet, werden hier noch Standgerichte abgehalten, wird „Wehrkraftzersetzung“ mit dem Tod bestraft. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zeigt „Die letzten Tage“ am Beispiel eines niederösterreichischen Tals, wie Unrecht, Willkür und Gehässigkeit bis ins Kleinste vordringen. Martin Prinz erzählt von den Opfern und Tätern dieser Tage gleichermaßen – und rekonstruiert auf Basis umfassender Archivrecherchen den Schrecken eines Ortes und einer Zeit, in der längst alles zu spät, aber noch nichts vorbei ist.
VERLAG: Jung und Jung
